Psychotherapie – so kurz wie möglich und so lange wie nötig

„Problem talk creates problems – solution talk creates solutions?!“

Im Mittelpunkt des therapeutischen Prozesses steht die lösungsorientierte Arbeit. Lösungsorientierte Therapie knüpft zumeist an Ressourcen an und damit sind Kräfte und Fähigkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart gemeint, die helfen, Mut und Selbstvertrauen zu stärken.

Psychotherapie, wie ich sie verstehe, ist eine Form von Gespräch oder Konversation, „in dem der Therapeut nach inneren Monologen des Klienten, nach dessen Erklärungsmodellen, Gefühlen, Sichtweisen fragt und auch seine eigenen Monologe zur Disposition stellt, um daraus wieder Dialoge werden zu lassen, in der Hoffnung, dass sich neue Sichtweisen und Denk- und Verhaltensoptionen ergeben. Dazu gehören neben Anteilnahme, Verständnis, zugewandter Neugier auch die Beschäftigung mit Tabus, mit Respekt gestellte ungemütliche Fragen und ungewöhnliche Ideen.“ (Michael Grabbe)

Neben der Lösung wird im therapeutischen Prozess die Perspektive der Störung ebenso berücksichtigt, wie die der Beziehung, die der persönlichen Motivation, und die Perspektive der Entwicklung. Wirksame Psychotherapie gibt Raum für Entlastung und Unterstützung bei persönlichen Belastungen, bei Beziehungsproblemen und bei somatischen Beschwerden. Sie hat das Ziel, diese Zustände starker persönlicher Belastung aufzuheben, nachhaltig zu verbessern und zumindest einer Verschlimmerung entgegen zu wirken.

Zuletzt aktualisiert am 13.12.2018