Gesprächspsychotherapie

Der Gesprächspsychotherapie liegt die Idee zugrunde, dass die Psyche des Menschen ständigen Wachstumsprozessen unterliegt. Diese Prozesse können in bestimmten Phasen des Lebens durch ungünstige äußere Bedingungen (z.B. Krankheit, Trennung) oder durch nicht genügend innere Stabilität blockiert werden, sodass keine psychische Weiterentwicklung mehr stattfinden kann. Dies äußert sich dann in einem Gefühl von Ausweglosigkeit, ständigem Grübeln oder einer inneren Leere.

Ziel der Therapie ist es, den inneren Wachstumsprozess wieder in Gang zu setzen und eine Weiterentwicklung zu ermöglichen. Dies ist die Basis dafür, eigenständig und selbstverantwortlich Lösungen für Probleme zu finden.

Gesprächspsychotherapie gehört zur Gruppe der am häufigsten angewandten Psychotherapeutischen Verfahren. Die Therapieprinzipien des Verfahrens sind bedingungsfreies Akzeptieren, einfühlendes Verstehen und Echtheit. Die Entwicklung der Gesprächspsychotherapie ist eng mit der Person ihres Begründers Carl Rogers verbunden. In Deutschland wurde sie hauptsächlich durch Reinhard und Annemarie Tausch bekannt.

Zuletzt aktualisiert am 13.12.2018